Wanderung auf die Holenke/Kanisfluh 2044m (11. September 2010)
Ein wunderschöner Septembermorgen veranlasst uns erneut zu einer Wanderung in den Bregenzer-Wald.
Wir fahren um 8 Uhr in Konstanz los und sind so gegen 10 Uhr auf dem Parkplatz an der
Edelweiß-Hütte (2), welchen man über die Straße
nach Au erreicht. In Au biegt man rechts ab und verfolgt die Straße in Richtung Damüls. Nach ca. 5 km geht auf der rechten
Seite ein Weg hinauf (1) zum Gasthaus Edelweiß (1495m) (2). Der Weg ist zunächst noch geteert und wechseln dann zum
Schluss zum
Schotterweg. Man kann ihn aber sehr gut mit einem nicht geländefähigem Auto befahren. Nach ein paar Minuten ist man dann am öffentlichen
Parkplatz etwas unterhalb der Hütte.
Wir ziehen uns unsere Wanderschuhe an und begutachten kurz das Gasthaus, da wir nach der Tour dort
noch einkehren wollen. Um 10:45 Uhr machen wir uns auf den 1 1/4-stündigen Weg hinauf auf die Holenke (2044m), welche an diesem Tag
sehr stark frequentiert ist. Ich schätze an diesem Tag weiter über 200 Wanderer, die sich das gleiche Ziel gesetzt haben. Es ist ein ständiges
auf- und absteigen auf der Kanisfluh.
Der Weg treibt gleich am Anfang den Puls in die Höhe, doch man gewöhnt sich sehr schnell an den
Aufstieg. Die Gegend veranlasst immer wieder zu kleinen Unterbrechungen, um das tolle Panorama an diesem Tag zu
genießen. Wir laufen vorbei an
den glücklichen Kühen, die sich wohl der letzten Tage dieses Jahres in den Bergen erfreuen. Auf dem Hinweg haben wir schon in drei Dörfern den
Alm-Abtrieb miterleben können und wurden deshalb ein wenig bei der Anfahrt aufgehalten.
Nach knapp einer Stunde sind wir beim "Am Stoß" (1806m) angelangt und können schon einen Blick auf
den Bodensee und das Dörfchen Mellau werfen. Die Sicht ist heute so gut, dass man sogar bis nach Konstanz schauen und dort die Teilung des
Bodensees erkennen kann. Wir steigen weiter hinauf auf die Holenke (3) und sind nach genau 1 Stunde und 20 Minuten oben am Gipfelkreuz.
Zunächst müssen wir doch tatsächlich Umschau nach einem geeigneten Plätzchen halten, da hier schon fast alles belegt ist. Dennoch finden wir eine
geeignete Stelle, um uns niederzulassen und eine Vesperpause einzulegen. Wir erkunden die Ferne mit dem Fernglas und erkennen einige Berge wieder.
Im Süden ist die Schesaplana sehr gut auszumachen und der Säntis ist im Westen fast in greifbarer Nähe.
Nach einer ausreichenden Pause ist es wieder Zeit für den Abstieg. Wir machen den heraufkommenden Wanderern
regelrecht Platz, um ihnen das gleiche Vergnügen zu gönnen. Der Abstieg ist wesentlich leichter und wir schaffen es in knapp einer Stunde hinunter
bis zum Alpgasthaus Edelweiß. Dort kehren wir wie angekündigt noch ein und haben auch hier noch Glück, einen freien Tisch zu bekommen. Das
Wetter ist wirklich hervorragend und deshalb wunderte es uns auch nicht, dass es hier überall so voll ist. Nach gut 1 Stunde brechen wir dann
wieder in Richtung Heimat auf und sind uns einig, einen sehr schönen Tag verbracht zu haben.
Hier ist die Wegstrecke als
Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.
Der Bregenzerwald hat wirklich jede Menge schöner Ausflugsziele. Wir werden hier noch einiges erleben.